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Recht ohne Grenzen

Incomindios beteiligt sich an der Kampagne "Recht ohne Grenzen". Weitere Informationen zur Kampagene finden sie hier

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Recht ohne Grenzen

Auch Schweizer Konzerne machen im Ausland ungestraft schmutzige Geschäfte. Noch bis Ende Mai können Sie sich mit Ihrer Unterschrift gegen diese Praktiken wenden und zur 100.000 Unterschrift beitragen:

Fordern auch Sie mit uns und 50 anderen Organisationen klare Regeln für Schweizer Konzerne. Weltweit.

 

Atomrechnung

Der Versuch einer Kostenwahrheit in der Atomwirtschaft. Informieren Sie sich dazu eingehend unter www.atomrechnung.ch

Nordische Klänge zum Muttertag

ABGESAGT

Sonntag, 13.05.2012, 13 – 17 Uhr im NONAM

Was in der Schweiz das Jodeln ist im skandinavischen Norden das Joiken: Der Obertongesang ist Ausdruck einer tiefen Verbundenheit des Menschen mit der ­Natur, der Landschaft, mit Menschen und Tieren – ­eigenwillig, spröde, mystisch und magisch.

13:15 / 15:30 / 16:15 Uhr
Live-performance mit Berit Alette Mienna & Øistein Hansen
Joik ist Ausdruck der Verbundenheit zwischen Mutter und Kind. Joik lässt sich schwer in Worte fassen, man muss ihn hören oder besser noch – ­fühlen. Gelegenheit hierzu bieten die Joik Sängerin Berit Alette Mienna und Øistein Hanssen mit ­samischen Flöten (FADNU).

14:00 – 15:00 Uhr
MuKi Joiken im NONAM
Für mutige Mamis und neugierige Kinder gibt’s exklusiv zum Muttertag einen MuKi-Joik-Workshop mit der mehrfachen Mutter und Grossmutter Berit Alette ­Mienna. Ein Abenteuer für die Stimme und ein stimmungsvolles Erlebnis für Mamis und Kinder.

Rohstoffabbau in Kolumbien

Interessante Veranstaltung zum Thema Rohstoffabbau in Kolumbien

Freitag 27. April 2012, 18.00 Uhr an der Uni Genf (Uni-Mail, salle MR 070; Genève)

Incomindios sucht ehrenamtliche KorrekturleserInnen/ÜbersetzerInnen

Seit 1974 setzt sich INCOMINDIOS Schweiz für die Rechte der indigenen Völker weltweit, mit einem besonderen Fokus auf Nord-, Mittel- und Südamerika, ein. INCOMINDIOS verfügt über den ECOSOC-Beraterstatus und ist bei allen relevanten UNO-Konferenzen vertreten. INCOMINDIOS ist als Verein organisiert und arbeitet hauptsächlich mit ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen, die spezifische Themen bearbeiten, sowie in den Regionen Öffentlichkeitsarbeit leisten. Als Ergänzung des Teams im Zentralsekretariat in Zürich sucht INCOMINDIOS

Ehrenamtliche KorrekturleserInnen/ÜbersetzerInnen

Ihre Aufgaben:

  • Übersetzung von Texten von Deutsch nach Englisch, Französisch und Spanisch
  • Korrekturlesen von Texten in Englisch, Französisch und Spanisch

Was Sie mitbringen:

  • Sie sind ein/e Muttersprachler/in (EN, FR, SP) oder haben eine Ausbildung als ÜbersetzerIn
  • Einen sicheren und gewandten Schreibstil sowie Freude am Verfassen von Texten
  • Erfahrung in der Freiwilligenarbeit ist von Vorteil

Was Sie erwartet:

  • Spannende Einblicke in die internationale Arbeit einer NGO
  • Zusammenarbeit mit einem motivierten Team von Freiwilligen
  • Unregelmässige Einsätze – Heimarbeit möglich

Kontakt:

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung an: mail@incomindios.ch

Schweizer Bergbau in Kolumbien – Klare Profite…Diffuse Verantwortung

Öffentliche Veranstaltung: 26. April 2012, 19.30 Uhr, Casa d’Italia, Bühlstrasse 57, Bern

Referierende:   Alirio Uribe, Menschenrechtsanwalt beim Anwaltskollektiv CAJAR

Angelica Ortiz, Indigene Führungsperson, Basisorganisation FMW

Veranstalter:    ask und Multiwatch

Die kolumbianische Regierung hat den Bergbau zur Entwicklungs-Lokomotive des Landes erklärt. Multinationale Unternehmen, wie Glencore und Xstrata aus Zug, profitieren von dieser Wirtschaftsstrategie – die lokale Bevölkerung hat das Nachsehen. Der Kohleabbau hat massive Umweltschäden und Gesundheitsprobleme zur Folge, verschlingt das Land indigener Gemeinschaften und führt zu Zwangsumsiedlungen. Während der Gewinn ungehindert nach Zug fliesst, nehmen die Unternehmen ihre Verantwortungen gegenüber den Menschenrechtsverletzungen ihrer Tochterfirmen in Kolumbien nicht oder nur ungenügend war. Angelica Ortiz, Angehörige des indigenen Volkes der Wayúu, berichtet aus erster Hand von den zahlreichen Konflikten im Umfeld des grössten Kohletagebaus der Welt. Der Menschenrechtsanwalt Alirio Uribe erklärt, wie die mangelnde Verantwortungsübernahme durch die Bergbaufirmen diese Konflikte in Kolumbien zusätzlich verstärkt. Mehr Infos

Ein rappender Indigener – wo gibt’s denn so was?

Zum Beispiel am 4. April im NONAM. Dann nämlich ist Sequoia Crosswhite zu Gast. Nach dem Motto “Geht nicht, gibt’s nicht” zeigt der indigene Musiker und Kulturvermittler, dass die Zeit nirgendwo stehen geblieben ist – auch nicht bei den Indigenen. Im traditionellen Lakota-Outfit gibt er indigene Flötenklänge neben Funky Sound und Hip Hop zum Besten, und er erzählt von seiner Sprache, seiner Kultur und den sieben Ratsfeuern der Lakota. In Englischer Sprache mit Übersetzung.

LAKOTA + HIP HOP = SEQUOIA CROSSWHITE; CULTURE & CONCERT FOR GRADES 3 TO 9

9.30 – 11.00 Uhr für Schulklassen; CHF 120.- pro Klasse

HIP HOP IN MOCCASINS

14.30 – 16.00 Uhr; für Kinder und ihre Erwachsenen; die Veranstaltung ist im Eintritt inbegriffen

LAKOTA IN CULTURE & CONCERT

19.00 Uhr; CHF 18.- inkl. Museumseintritt

zum Flyer!

Dringende Appelle an Kohlenmine Cerrejón in Kolumbien – drohende Enteignung in Roche

Wir gelangen mit folgendem dringenden Anliegen an Sie, und bitten Sie möglichst umgehend Cerrejón zu schreiben: in Roche, einer Dorfgemeinschaft die durch Cerrejón (grösste Tagebau-Kohlenmine Lateinamerikas, Teilhaber sind zu 33% Xstrata, Anglo American und BHP Billiton) umgesiedelt werden muss, leistet eine Minderheit der Bewohner Widerstand gegen eine ihrer Ansicht nach unfairen Behandlung. 16 Familien sind seit Dezember 2010 in die neue Siedlung gezogen, 9 Familien leisten weiter Widerstand. Es handelt sich dabei mehrheitlich um Nachkommen der Gründerväter von Roche, die v.a. Viehzucht betreiben. Das Hauptproblem ist, dass es am neuen Ort kein Land für Viehzucht gibt, da pro Familie/Haus nur eine Hektare zur Verfügung steht, und diese Familien z.T. 200 oder 300 Stück Vieh (Rinder und Ziegen) halten.

Roche ist eines von fünf Dörfern, die in einem Umsiedlungsprozess mit Cerrejón stehen. Diese Umsiedlungsprozesse sind gekennzeichnet durch Druckausübung auf verschiedenste Art und Weise, v.a. unter Ausnutzung der wirtschaftlichen Not vieler Bewohner, durch mangelnde Information und Konsultation, durch Aufzwingen von Lösungen des Unternehmens und durch manipulierte Abkommen unter Umgehung der gewählten Dorfvertreter. So hat beispielsweise Cerrejón das neue Roche zu bauen begonnen, ohne mit der Gemeinschaft ein umfassendes Abkommen über die Verteilung der Häuser und über Grösse und Bauweise der Häuser und über produktive Projekte zur Einkommensgenerierung erreicht zu haben. Die Personen/Familien, die sich umsiedeln liessen, wurden mit extra Geldzahlungen gelockt, und ihr Leben am neuen Ort wird von Cerrejón subventioniert. Nach etwa einem Jahr in der neuen Siedlung macht sich bei ersten Bewohnern Ernüchterung breit, reden erste Personen davon an den alten Ort zurück zu kehren.

Cerrejón steht unter grossem Druck, diese Umsiedlung mit den restlichen 9 Familien möglichst rasch abschliessen zu können, und hat dazu den Druck auf Yoe Arregoces, den Präsidenten der Dorfgemeinschaft erhöht. Das Unternehmen verhandelt im Moment täglich mit den verbleibenden Familien und insbesondere mit Yoe. Das Unternehmen droht damit ein Enteignungsverfahren einzuleiten respektive dieses bei den Behörden zu verlangen. 2001 wurde das Dorf Tabaco in einem widerrechtlichen Verfahren enteignet und die Häuser der verbliebenen Bewohner mit Bulldozern zerstört. Die Familien, die sich noch in Roche aufhalten, befürchten nun ein ähnliches Schicksal.

Eilaktion zu drohenden Zwangsräumungen in Kolumbien

Rohstoffe, Argentinien und die Schweiz

Veranstaltung: Zwei hoch interessante Vorträge zu einer heissen Spur, am 19. und 20. März 2012 in Bern

Flyer Vorträge

 

Teil 1: Uranio AG auf der Anklagebank. Ein beispielhafter Konflikt um Ressourcenausbeutung und Gemeingüter.

Vortrag und Diskussion mit María Victoria Veracierto, Sozialanthropologin und Aktivistin.
Montag, 19. März 2012, 19:00 – 21:00 Uhr, Raum F 013, Unitobler / Lerchenweg 36, Bern.

 

Die Uranio AG, ein kleiner Fisch im Rohstoffgeschäft mit Briefkasten in der Schweiz, hat in Argentinien Konzessionen für den Uranabbau auf 170’000 Hektar erworben. Eine BürgerInnenversammlung in Jujuy geht dagegen mit Erfolg vor Gericht. María Victoria Veracierto erzählt über die Hintergründe dieses Prozesses: Der Bergbau-Boom in den Argentinischen Anden und die Artikulation einer indigenen Identität, basierend auf Territorium und Gemeingütern. Dabei geht sie auch auf ihre eigene Rolle als engagierte Wissenschaftlerin, bzw. Aktions-Anthropologin, ein.

Teil 2: Xstrata auf der Anklagebank: Gewässerverschmutzung, Steuerhinterziehung und Unterdrückung der Bevölkerung.

Vortrag und Diskussion mit Antonio Gustavo Gómez, Generalstaatsanwalt am Nationalen Strafgericht mit Sitz in Tucumán, Argentinien:

Dienstag, 20. März 2012, 19:00 – 21:00 Uhr, Raum: Raum Nr. 220 / 2. OG West, Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4.

Der Bergbaukonzern Xstrata betreibt die grösste Gold-und-Kupfer-Mine Argentiniens, “La Alumbrera”, und plant trotz dem erbitterten Widerstand der lokalen Bevölkerung eine noch grössere Mine. Alumbrera steht für einen der wichtigsten Ressourcenkonflikte Argentiniens. Antonio Gustavo Gómez berichtet von den Verfahren gegen Alumbrera wegen Gewässerverschmutzung und Steuerhinterziehung, sowie über die Klage, die er demnächst am Interamerikanischen Menschenrechtshof CIDH einreichen wird. Sein Ziel: Von transnationalen Konzernen in Komplizenschaft mit nationalen Regierungen begangene Umweltdelikte sollen als “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” verfolgt werden.

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Mehr Infos zu Antonio Gustavo Gómez und zum Hintergrund des Konflikts um die Mine Alumbrera:

Pressemitteilung

Wenn Schweizer Konzerne im Ausland gegen Menschenrechte und Umweltstandards verstossen, können sie hier dafür nicht zur Verantwortung gezogen werden.
Helfen Sie, das zu ändern.
Fordern Sie Bundesrat und Parlament auf, dafür zu sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und die Umwelt weltweit respektieren müssen.

Online Petition Recht ohne Grenzen: http://www.rechtohnegrenzen.ch/de/

Belo Monte verletzt die ILO Konvention

Das Expertenkomitee für Umsetzung und Empfehlungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) veröffentlichte am 2. März 2012 die Ergebnisse seiner 82. Sitzung, die von 24.11.-9.12.2011 in Genf stattgefunden hatte. Im Fall Belo Monte wird gesagt, dass die brasilianische Regierung die öffentlichen Anhörungen der vom Staudamm Belo Monte betroffenen indigenen Völker machen müsste, bevor sie die Auswirkungen des Projekts zu spüren bekämen.

Dieses Gutachten der ILO stärkt die Position der Staatsanwaltschaft von Pará und der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (OAS), die die nicht stattgefundenen Anhörungen der Indigenen im Fall Belo Monte bereits mehrmals von der brasilianische Regierung eingefordert hatten.

Den gesamten Artikel und weitere Informationen finden Sie hier.