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Recht ohne Grenzen

Incomindios beteiligt sich an der Kampagne "Recht ohne Grenzen". Weitere Informationen zur Kampagene finden sie hier

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Rechte

Obwohl die UNDRIP (United Nations Declaration on the Rights of Indigenous Peoples; Deklaration der Vereinten Nationen für die Rechte der Indigenen Völker) bei der 62. Session der UN Generalversammlung (13. September 2007) verabschiedet und mittlerweile auch von den meisten Ländern ratifiziert wurde, können die Indigenen keineswegs auf deren vollkommene Durchsetzung zählen. Dies nicht nur, weil der Vertrag nicht bindend ist, sondern auch weil sich nebst staatlichen Institutionen auch für private Körperschaften transnationale Schlupflöcher bieten. In den folgenden Arbeitsgruppen wird für eine adäquate Umsetzung der indigenen Rechte gekämpft.

AG UNO
Als indigene VertreterInnen Nord- und Südamerikas zusammen mit SchweizerInnen INCOMINDIOS 1974 in Genf gründeten, war eine Motivation der Einsatz für die UNO in Genf. Seither ist die UNO-Arbeit eine der Prioritäten von Incomindios. Deshalb wird die Arbeit der indigenen Delegierten an der UNO in Genf und New York seit der Gründung aktiv unterstützt. Dank diesem Engagement und den erarbeiteten Kenntnissen hat Incomindios den NGO Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der UNO (ECOSOC) erhalten. Besonders in den für die Indigenen zentralen Gremien UN Expert Mechanism on the Rights of Indigenous Peoples (EMRIP), der dem Menschenrechtsrat in Genf angehört wie auch dem Permanent Forum for Indigenous Issues in New York ist Incomindios aktiv. Eines der wichtigsten Ziele ist die Durchsetzung der UN Deklaration für die Rechte der Indigenen Völker (UNRIP), welche 2007 von der UN Generalversammlung verabschiedet wurde und seither von fast allen Staaten (ausser den USA und Kanada) unterzeichnet wurde.

AGSAM
Die AGSAM unterstützt die indigenen Völker Süd- und Mittelamerikas in ihren Bestrebungen nach Anerkennung ihrer Rechte.
Unsere Aktivitäten sind vielfältig:

  • Betreuung indigener Besucher in der Schweiz
  • Öffentlichkeitsarbeit in der Schweiz (Vorträge, Filmabende, Informationsstände)
  • Präsenz als Beobachter und zur Unterstützung indigener Delegierten an der UNO
  • Kontakte und Zusammenarbeit mit Organisationen Mittel- und Südamerikas
  • Vermittlung von Kontakten zu NGOs, Medien und Wirtschaft
  • Verfassen von Protestschreiben an Regierungen und Behörden und Organisation von Protestkampagnen
  • Lobbying in der Schweiz zur Vermittlung indigener Anliegen

AG Leonard Peltier
Auch im Fall des AIM-Aktivisten und Bürgerrechtlers Leonard Peltier, der seit 31 Jahren unschuldig inhaftiert ist, lebt neue Hoffnung auf. In den USA ist es üblich, dass vor der Amtsübernahme eines neuen Präsidenten Gefangene begnadigt und Amnestien ausgesprochen werden. In der ganzen Welt verlangen Parteien, nationale Parlamente, berühmte Persönlichkeiten nebst indigenen Völkern die Freiheit für den «Nelson Mandela der Indianer». Bill Clinton versäumte es dazumal, dem Begehren nach Begnadigung Folge zu leisten und bei George W. Bush war dies noch weniger zu erwarten. Doch Barack Obama, der bereits Sofortmassnahmen im Strafgefangenenlager Guantánamo ergriff, könnte derjenige sein, der auch der Symbolfigur des indianischen Freiheitskampfes ihr Recht zusprechen und somit einem weiteren Kapitel der amerikanischen Geschichte zu einer positiven Wende verhelfen würde.

AG Lubicon
Die AG Lubicon ist derzeit nicht aktiv.