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Recht ohne Grenzen

Incomindios beteiligt sich an der Kampagne "Recht ohne Grenzen". Weitere Informationen zur Kampagene finden sie hier

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Ressourcen

Der Erhalt der eigenen Kultur, die Anerkennung ihrer Rechte auf ihr Land und seine Ressourcen ist für die Indigenen Völker dieser Erde untrennbar miteinander verbunden.
Für die Indigenen Gemeinschaften mit ihrer traditionellen engen Verbindung zur Natur bildet der Zugang zu ihrem Land die Lebensgrundlage.Der stetig wachsende Hunger nach Energie und die damit verbundene Ausbeutung der Quellen von Energieträgern, führt multinationale Industriekonzerne immer tiefer auf das Land der Indigenen und damit zu den dort vorhandenen vielen Boden- und Naturschätzen. Dies zwingt viele Indigene, einen schwierigen und manchmal auch gefährlichen Kampf gegen Grosskonzerne aufzunehmen, zumeist ohne Unterstützung der jeweiligen Landesregierung. Denn diese drückt aus Gründen der Arbeitsplatzbeschaffung und eigenen Interessen oft ein Auge zu und setzt sich auch über eigene (nationale) Umweltgesetze hinweg oder nimmt die Kontrollen nicht wahr.

Die transnationalen Energiekonzerne nehmen keine Rücksicht auf internationale Konventionen wie die “UN Deklaration for the Rights of Indigenous Peoples von 2007″, in der u.a. die Rechte indigener Völker auf das vorgängige Einholen ihrer Zustimmung, sowie eine angemessene Entschädigung im Fall ihres Einverständnisses, vorgesehen (festgehalten ?) ist. Vielmehr gefährden die Konzerne mt ihrem rückischtslosen Abbau von Bodenschätzen die Lebensweise und Kultur der indigenen Völker Amerikas, zerstören ihre Umwelt und hinterlassen geschundene Erde und entwurzelte Völker. Sie verschleudern gedankenlos wertvolle Ressourcen, u.a. in Kanada, welche keinen Mehrwert für die eigene Wirtschaft bringt.

AG Uran
Über ein Drittel des Stroms, der in der Schweiz verbraucht wird, kommt aus Atomkraftwerken (ca. 38%). Was viele nicht wissen: Unsere AKWs beziehen das benötigte Uran ausschliesslich aus dem Ausland (Russland, Nordamerika, Australien und Afrika). Nur 5% des abgebauten Uranerzes kann für eine Weiterverwendung im AKW oder in der Atombombe benutzt werden. 95% bleiben als Abfall zurück. Die radioaktive Strahlung dieses Abfalls ist enorm. Rund drei Viertel dieses Uranabbaus findet auf dem Land indigener Völker statt, sei es in den USA, Kanada, Niger oder Australien).
Die gesundheitlichen Folgen sind erschreckend, vor allem das Risiko einer Erkrankung an Lungenkrebs steigt durch die Belastung deutlich an. Hinzu kommen die Umweltzerstörungen und die negativen Rückwirkungen auf das kulturelle und ökonomische Leben der Menschen.
Das wollen wir: Das Ziel der AG Uran ist es, den Uranabbau in die Diskussionen über Atomstrom und einen Ausstieg aus der Atomenergie einzubringen. Und wir wollen dazu beitragen, dass auf dem Land von indigenen Völkern die Uranminen stillgelegt werden. Die Schweizer Bevölkerung soll auch wissen, aus welchen Quellen der Atomstrom kommt, und welche Konsequenzen der damit verbundene Uranabbau auf die betroffenen indigenen Völker hat. Seit 2007 ist Incomindios Mitglied bei der Allianz Nein-zu-neuen-AKW und hofft, damit eine breitere Bevölkerungsschicht in der Schweiz zu erreichen.


AG Navajo
Die Dineh – der Allgemeinheit eher unter dem Namen Navajo bekannt – und die Hopi sind zwei der indigenen Gesellschaften, welche im amerikanischen Bundesstaat Arizona leben. Seit Jahrzehnten spüren beide die Auswirkungen des Abbaus von natürlichen Ressourcen, v.a. Kohle und Uran. Einerseits bringt die Abbauindustrie der einheimischen Bevölkerung Geld und Arbeitsplätze, andererseits jedoch auch eine immense Verschmutzung der Umwelt und eine erhebliche Gefährdung der Gesundheit. Mehreren Familien der Dineh droht sogar die Vertreibung aus ihrer angestammten Heimat, unter deren Erdoberfläche ein besonders wertvolles Kohlenlager gefunden wurde. Menschenrechte gelten in diesem Gebiet nicht viel, vor allem nicht, wenn sie wirtschaftlichen Interessen gegenüberstehen.
Die Arbeitsgruppe Black Mesa hat 1999-2000 monatlich Mahnwachen für die Dineh in der Stadt Bern durchgeführt. Im Februar 2000 organisierte sie einen Protest- und Gedenkmarsch zur Amerikanischen Botschaft, wo die gesammelten Unterschriften übergeben wurden. Ausserdem unternahm sie Vermittlungsgespräche zwischen Regierungsvertretern und Vertreter der Dineh und die Organisation von Vortragsabenden, Ausstellungen und Konzerten. In den USA unterstützten Mitglieder der AG die Dinah durch Freiwilligenarbeit auf der Black Mesa oder lokale Projekte (Webekunst, Schmuckherstellung). Ausserdem verfassten sie Briefe an die relevanten Regierungsstellen.

Kampagne Wald
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AG Wasser
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