INCOMINDIOS wurde auf Anregung des International Indian Treaty Council (IITC) 1974 in Genf gegründet. Der ursprüngliche Zweck der Organisation war es, den Indigenen Völkern Zugang zur UNO in Genf zu verschaffen. Heute stehen wir durch ein langjährig gewachsenes Netzwerk in engem Kontakt zu Indigenen Völkern und ihren Delegierten. Als eine der führenden Schweizer NGO für indigene Rechte setzen wir uns für die Anliegen Indigener Völker weltweit ein, wobei wir unsere Arbeit auf die Indigenen Völker in Nord-, Mittel- und Südamerika fokussieren. Seit 2003 hält INCOMINDIOS den Beraterstatus an der UNO (ECOSOC).
Warum braucht es Incomindios?
Die Deklaration der Rechte indigener Völker definiert einen internationalen Standard zum Schutz indigener Rechte. Die Deklaration garantiert den indigenen Völkern explizit, als Kollektiv und als Individuen, das Recht auf vollen Genuss aller Menschenrechte und grundlegender Freiheiten. Jedoch wird dieses Recht den indigenen Völkern immer noch weitgehend und systematisch vorenthalten – wegen bestehender Vorurteile, Rassismus und wirtschaftlicher und politischer Interessen der Entscheidungsträger.
Die indigenen Völker sind die letzten Hüter der biologischen und kulturellen Vielfalt unserer Erde. Ohne ihre traditionelle, nachhaltige Lebensweise würde ein grosser Teil der unglaublichen Diversität unseres Planeten verloren gehen – jedoch sind sie oft als Erste von negativen Entwicklungen, wie Klimawandel oder Land- und Ressourcenkonflikten betroffen.








